Karate
Meditation
Jedes Karatetraining beginnt und endet traditionell mit einer
kurzen Meditation (Mokuso).
In den meisten Karate-Dojos wird diese Meditation nur sehr kurz gehalten. Dem
Ausüben der Meditation in der Stille sollte im Karate-Unterricht genügend Zeit
eingeräumt werden - wie auch im täglichen Leben.
Einige Karate-Lehrer betrachten sogar das Wiederholen von
Bewegungen in Kihon (jap. "Grundschule") und
Kata (jap. "Form") als Meditation, sozusagen als
aktive Meditation. Kata als Meditationsform ist sozusagen das Gegenteil von Zen:
Letzterer ist Versenkung im Verharren, erstere Versenkung in der Bewegung.
Die Basis für die richtige Meditation ist jedoch immer die
Stille. In dieser Art geht der grosse Nutzen weit über die Selbstfindung hinaus.
Zum besseren Verständnis des geistigen Wesens des
Karate sind
viele spirituelle
Richtungen geeignet, bsp. auch des Zen.
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