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"Yoga in Aarau - Gedanken und Gespräche über Yoga"

Zitate von Selvarajan Yesudian, Yoga-Meister und Arzt

Zeichnung von Selvarajan Yesudian

"Die Liebe ist jene Kraft der Welt, die auf die Veredelung, Verinnerlichung und Vervollkommnung allen Lebens abzielt, die die Wesen zu Zuneigung, Freundschaft und Einssein hinleitet und sie so zunehmend mit der ewigen Ordnung des Weltalls in Einklang bringt"

„Trauen wir unseren Mitmenschen stets gute Absicht zu und reagieren wir nicht mit Angst. Wenn wir Feindseligkeit spüren, müssen wir nur etwas tiefer hineinblicken. Und wir werden sehen, dass der andere leidet und darum gereizt reagiert, weil er glaubt, sich verteidigen zu müssen. Die Menschen sind nicht schlecht, nur unglücklich.“

„Krankheit ist in erster Linie ein innerer Zustand. Wenn wir unsere Denkgewohnheiten ändern und unsere Gedanken in neue, gesunde, positive und konstruktive Bahnen lenken, werden wir eine starke Widerstandskraft entwickeln, mit der der Körper Krankheiten und Gebrechen von sich aus bekämpfen wird.“

„Lebe so in Zeit und Raum, als ob es keine Zeit und keinen Raum gäbe.“

„Niemals muss die Wahrheit im Dienste der Gesellschaft stehen, weder früher noch heute. Die Gesellschaft soll im Dienst der Wahrheit stehen; tut sie es nicht, droht ihr der Untergang.“

„Wenn die Wahrheit auf meiner Seite steht, kenne ich keine Furcht. Ich werde freudig in die finstere Hölle hinuntersteigen und sie in einen wahren Himmel verwandeln.“

„Der Schüler wird allmählich sein eigener Lehrer. Niemand kann uns lehren; wir sind immer unser eigener Lehrmeister.“

"Es geht nicht darum, etwas zu verwirklichen. Das Wirkliche ist immer, wie es ist."

"Yoga lenkt unsere Aufmerksamkeit auf den Körper und macht uns mit dem kostbaren Gut vertraut. Genau wie elektrischer Strom einer Glühbirne zum Leuchten bringt, so bedeutet die Anwesenheit des Geistes im Körper die Ausstrahlung unseres Wesens. Mit dem ersten Atemzug kommt der Mensch auf die Welt und mit dem letzten geht er von ihr. Mit der Einatmung erscheint er, mit der Ausatmung zeiht er sich zurück."

"Besitztum sollte nicht von uns Besitz ergreifen. Ein Vogel kann nur fliegen, wenn er sich nicht an dem Ast festklammert, auf dem er sitzt."