Kampfsportschule Aarau - Karate

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Kampfsportschule Aarau - Karate

Willkommen in der Kampfsportschule Aarau, eine der grössten Karate- und Kampfsportschulen der Schweiz. Wir wurden mehrfach mit dem Swiss Leading Karate Dojo Award ausgezeichnet. Unsere Schule ist die erste private und professionell geführte Kampfsportschule in Aarau und gehört zu den Pionieren im Kinder-Karate in der Schweiz. Seit 1991 bieten wir erstklassiges Training für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Korrekte Einordnung der SKISF-Meisterschaften in der Karate Szene Schweiz

Die SKISF-Meisterschaft (innerhalb vom SKISF meist als SKISF-Schweizermeisterschaft bezeichnet) besteht aus ca. 25 Mitglieder-Dojos. Sie ist nicht zu verwechseln mit der offiziellen Karate-Schweizer-Meisterschaft der SKF, die von Swiss Olympic anerkannt ist (SKF = 300 Mitglieder-Dojos)

  • SKISF-Verbandsmeisterschaft ist verbandsinterne Shotokan SKISF-Meisterschaft bestehend aus ca. 25 Mitglieder-Dojos, organisiert von der Shotokan Karate-Do International Swiss Federation SKISF. Innerhalb vom SKISF wird sie meist als SKISF-Schweizermeisterschaft oder als Schweizermeisterschaft bezeichnet.
  • SKISF ist nicht der Swiss Karate Federation SKF angeschlossen (off. Karate-Dachverband der Schweiz mit ca. 300 Mitglieder-Dojos).
  • Da sich der SKISF nicht dem SKF anschliessen will, können die SKISF-Mitglieder nicht an den off. Karate-Schweizermeisterschaften teilnehmen
  • SKISF ist nicht von Swiss Olympic anerkannt
  • SKISF-Meisterschaft steht nicht im Zusammenhang mit der off. Karate-Schweizermeisterschaft der SKF, welche die verschiedenen Karate-Stilrichtungen umfasst und für die sich Athleten über Ausscheidungen in der Swiss Karate League qualifizieren müssen
  • Fragwürdige Verwendung der Begriffe Schweizermeister und Schweizermeisterschaft

Begriffe wie SchweizermeisterIn oder Schweizermeisterschaft können leicht den Eindruck erwecken, dass es in der Schweiz nur eine solche Meisterschaft gibt. Faktisch ist dies im Karate – wie bsp. auch im Fussball, Judo oder Fechten – auch tatsächlich so: Es existiert nur eine offizielle, exklusiv von Swiss Olympic anerkannte Karate-Schweizermeisterschaft, nämlich jene der Swiss Karate Federation (SKF), welche die verschiedenen Karate-Stilrichtungen vereinigt und für welche sich die Athleten über Ausscheidungen in der Swiss Karate League qualifizieren müssen.

Es ist fragwürdig, wenn Begriffe wie Schweizermeister, Schweizermeisterschaft, z.T. sogar ohne Verbands- und Stilbezeichnung für die verbands- und stilinterne SKISF-Meisterschaft verwendet werden. Für Aussenstehende kann eine solche Kommunikation irreführend wirken, insbesondere dann, wenn wesentliche Kontextinformationen fehlen. So wird in der Regel nicht erwähnt, dass es sich um die SKISF-Verbandsmeisterschaft bestehend aus ca. 25 Mitglieder-Dojos handelt und dass diese Meisterschaft in keinem Zusammenhang mit den off. Karate-Schweizermeisterschaften der SKF steht, welche die verschiedenen Karate-Stilrichtungen umfasst.

Auch wenn der SKISF nicht der SKF angeschlossen ist und somit nicht von Swiss Olympic anerkannt ist, sollte eine transparente Kommunikation im Karate-Bereich selbstverständlich sein – aus Fairness gegenüber den off. Karate-Schweizermeistern der SKF und anderen Karate-Schulen und -Clubs, die korrekt im Sinne des offiziellen und national von Swiss Olympic anerkannten Karate-Dachverbandes SKF in der Öffentlichkeit informieren (vgl. Swiss Karate Federation SKF Reglement „Korrekte Bezeichnungen“ . Die meisten Karate-Clubs und -Schulen der Schweiz sind der 1963 gegründeten Swiss Karate Federation (SKF) angeschlossen, die als offizieller Karate-Dachverband der Schweiz in 5 Sektionen organisiert ist, die die einzelnen Karate-Stilrichtungen betreuen.

Es ist legitim, dass Stilverbände eigene interne Verbands-Meisterschaften durchführen – dies ist nicht der Kritikpunkt. Entscheidend ist jedoch eine korrekte und transparente Kommunikation.

Denn die Berichterstattung von Erfolgen als „Schweizermeister“ oder „SKISF-Schweizermeister“ und die Bezeichnung als „Schweizermeisterschaft“ oder „SKISF-Schweizermeisterschaft“ OHNE den Hinweis auf den verbands- und stilinternen Charakter kann von anderen Schulen und den off. Titelträgern als unfair und irreführend empfunden werden, da sie den Anschein einer nationalen Relevanz erweckt, die aufgrund der fehlende Qualifikationshürde und aufgrund des kleinen Teilnehmerfeldes (SKISF vertritt nur ca. 5 % der Karatekas in der Schweiz) nicht mit den offiziellen Titeln vergleichbar ist.

SKISF-Schweizermeisterschaft

Die Verwendung der Bezeichnung z.B. als „SKISF-Meisterschaft“ (ohne „Schweizer“) könnte den verbands- und stilinterne Charakter dieser Veranstaltung korrekt wiedergeben und der Konsument korrekt informiert werden, ohne möglich Verwechslung mit den off. Karate-Schweizermeisterschaften. Dies entspricht auch dem oben erwähnten Reglement korrekte Bezeichnungen der SKF. Doch möglicherweise ist diese mögliche Verwechslung in der Öffentlichkeit von einigen SKISF-Clubs geradezu bewusst gewollt.

Obwohl es formaljuristisch in der Schweiz kein absolutes Monopol auf den Begriff „Schweizermeister“ oder „Schweizermeisterschaft“ gibt, ist dieser Begriff im Sportumfeld durch die Assoziation mit Swiss Olympic und den offiziellen nationalen Sportverbänden (wie der SKF) besetzt. Die Verwendung durch Splitterverbände könnte als Untergrabung des etablierten Sportsystems gesehen werden.

Auch andere Sportarten (Fussball, Judo, Fechten etc.) halten sich an diesen Standard. Es gibt nur einen offiziellen nationalen Meistertitel, das sind jene von Swiss Olympic anerkannten Titel. Die bewusste Abweichung von diesem Branchenstandard könnte als gezieltes, unfaires Marketinginstrument und als unlauterer Wettbewerb gegenüber den Athleten und Schulen der SKF gewertet werden.

Diese Klarstellung trägt dazu bei, die Leistungen der echten nationalen Elite-Athleten zu schützen.

Wir gehen davon aus, dass die in den Richtigstellungen erwähnten SKISF-Clubs und weitere die bisher nicht erwähnt wurden, diese Punkte künftig berücksichtigen werden, sodass die Richtigstellungen über diese Clubs mittelfristig entfallen können. Voraussetzung dafür ist, dass die in den Richtigstellungen erwähnten Clubs nach wie vor im Internet vorhandene, bisherige aus dieser Sicht unkorrekte oder irreführende Veröffentlichungen auf ihren Websites und Social-Media-Kanälen sowie auf anderen Plattformen entfernt oder bereinigt und korrigiert.

Fazit:

Es ist problematisch, die SKISF-Meisterschaft ohne Kontext und teilweise ohne Verbands- und Stilbezeichnung als „Schweizermeisterschaft“ oder „SKISF-Schweizermeisterschaft‘ zu bezeichnen. Das gleiche gilt für deren Titelträger mit den Begriffen „Schweizermeister“ oder „SKISF-Schweizermeister“ ohne Kontext und teilweise ohne Verbands- und Stilbezeichnung.

Da der Begriff ‚Schweizermeister‘ in der Öffentlichkeit einen hohen Stellenwert hat, könnte das Verschweigen von wichtigen Informationen als Irreführung wahrgenommen werden. Es könnte den Eindruck erwecken, dass die Unkenntnis der breiten Öffentlichkeit im Schweizer Karate ausgenutzt wird, um einen vermeintlich nationalen Stellenwert zu suggerieren und den eigenen Club, Verband oder die Leistungen der Athleten künstlich aufzuwerten. Vgl. Karate-Schweizermeister, -Europameister, -Weltmeister?

Zusammenfassend halten wir für die Berichterstattung fest:

In der Schweiz gibt es nur eine offizielle Karate-Schweizermeisterschaft, die vom Dachverband Swiss Karate Federation (SKF) unter der Schirmherrschaft von Swiss Olympic durchgeführt wird.

Kampfsportschule Aarau, Member of Swiss Karate Federation (SKF)

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